Aktivitäten
Das Projekt läuft zwei Jahre (2009-2011)
1) Während des ersten Jahres werden Informationen über die Situation von Gewalt und Belästigung an Frauen am Arbeitsplatz in jedem der teilnehmenden Länder gesammelt. Ferner werden bestehende gute Praxisbeispiele ermittelt und gesammelt, um anschließend in Gesprächsgruppen und/oder individuellen Interviews diskutiert zu werden. Diese werden in jedem Partnerland unter Einbeziehung betroffener Frauen organisiert, die unter einer psychischen Erkrankung aufgrund von Belästigung und Gewalt am Arbeitsplatz leiden. Aus diesen Beispielen werden auf der Basis vorher festgelegter Qualitätskriterien die „besten" selektiert.
2) Während des zweiten Jahres wird eine Broschüre herausgegeben, die allgemeine Informationen über die Zusammenhänge zwischen Gewalt gegen Frauen und deren Belästigung am Arbeitsplatz und psychischen Erkrankungen enthält.
- Als Teil der der Sensibilisierungskampagne wird ein Poster gestaltet, das die Wichtigkeit der Vorbeugung von Gewalt und Belästigung am Arbeitsplatz sowie der daraus resultierenden Probleme in Bezug auf die seelische Gesundheit verdeutlicht.
- Die Sensibilisierungsmaßnahmen – Poster, Broschüre und Datenbank/Website mit guten Praxisbeispielen – werden in alle Sprachen der am Projekt beteiligten Länder und ins Englische übersetzt.
- Jedes teilnehmende Land organisiert eine Pressekonferenz als Start der Bewusstseinsbildungskampagne. Die bewusstseinsbildenden Maßnahmen werden unter (weiblichen) Angestellten durchdie Gewerkschaften, Arbeitsämter, NGOs, Gesundheits- und Sozialservicestellen unddie europäischen und nationalen Arbeitgebervereinigungen realisiert und verbreitet. Um die allgemeine Öffentlichkeit zu erreichen, werden Informationen auch an öffentlichen Plätzen verbreitet.
- Das Projekt endet mit einer europäischen Pressekonferenz in Kombination mit der Abschlusskonferenz, die am 7.Dezember im europäischen Parlament stattfindet. Gastgeber der Konferenz ist Milan Zver MEP. Bei dieser Gelegenheit werden die Projektergebnisse präsentiert, außerdem die politischen Empfehlungen des Projektes, um eine Debatte auf nationaler und EU-Ebene anzuregen. Die Verbreitung der Projektergebnisse ist durch die Zusammenarbeit mit dem Europäischen Netzwerk zur betrieblichen Gesundheitsförderung (ENWHP) und anderer Organisationen auf europäischer Ebene (ETUC, Business Europe, Europäische Frauenlobby, Europäische Stiftung zur Verbesserung von Lebens- und Arbeitsbedingungen und die Sozialplattform) gesichert; weitere Gleichstellungsmaßnahmen werden durch das Europäische Forum für Behinderung und die Europäische Allianz für öffentliche Gesundheit gewährleistet.