Premier element

Gewalt gegen Frauen am Arbeitsplatz - Reden statt Schweigen!

 


Internationale Untersuchungen ergaben, dass zwischen 40 und 90 Prozent aller Frauen im Laufe ihres Arbeitslebens mit Formen von Gewalt und Belästigung konfrontiert sind. Gewalt und Belästigung haben unmittelbare Auswirkungen auf die betroffenen Frauen: Motivationsmangel, Vertrauensverlust, reduziertes Selbstwertgefühl, Depressionen, Wut, Ängstlichkeitund Irritierbarkeit sind mögliche Folgen. Ebenso wie bei Stress ist es wahrscheinlich, dass diese Symptome sich zu körperlichen und psychischen Erkrankungen, Tabak-, Alkohol- und Drogenkonsum entwickeln. Es handelt sich um Symptome,die in Arbeitsunfällen, Invalidität und sogar in Selbstmord gipfeln können.

Ziel des Projektes „Gewalt gegen Frauen am Arbeitsplatz – Reden statt Schweigen!" ist die Erhöhung des Bewusstseins für die Auswirkungen von Gewalt und Belästigung. Das Projekt wird in Ländern mit über durchschnittlichen Raten von Gewalt gegen Frauen und deren Belästigung am Arbeitsplatz durchgeführt: Litauen und Slowenien; weiters in Ländern mit durchschnittlichen Anteilen: Österreich, Griechenland und Rumänien; sowie in Ländern mit niedrigen Raten: Zypern, Lettland und Spanien.

Das Projekt hat eine Laufzeit von zwei Jahren (2009-2010) und wird von der europäischen Kommission für Freiheit, Sicherheit und Recht im Rahmen des DAPHNEIII-Programms gefördert.

Poster

Mental Health EuropeEuropean UnionDAPHNE Programme